Hamburg, 04. Februar 2020 – Vorhang auf für den Digitalen Fundus: Die neuartige Mediathek ist die Antwort auf die Frage, wie Theater die Digitale Transformation kreativ inszenieren. Konzeption, UI-Design sowie die Front- und Backend-Programmierung der Digital-Asset-Management-Plattform kommen von der Ministry Group. Die konzeptionelle und inhaltliche Entwicklung und die Implementierung dieser neuen Form der Theaterkommunikation erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Bureau Johannes Erler, das für das neue Erscheinungsbild und die Kommunikationsstrategie des Staatstheaters Nürnberg verantwortlich zeichnet. Napsys, das Softwarehaus der Hamburger Ministry Group, hatte 2018 bereits den Website-Relaunch des Staatstheaters Nürnberg realisiert, ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Bureau Johannes Erler.

Die Online-Magazin-Plattform “Digitaler Fundus” ergänzt die klassische Website, auf der weiterhin nützliche Informationen zu den laufenden Produktionen, zum Ticketkauf und zum Service zu finden sind. Das neue Herzstück des digitalen Staatstheaters ist eine Bühne für alle Aspekte des Theaterlebens, die dem Publikum bisher verborgen geblieben sind. Informative und unterhaltsame Hintergrundbeiträge machen das Theaterleben hinter den Kulissen erlebbar. Die Text-, Bild-, Audio- und Videobeiträge lassen sich nach den Sparten Schauspiel, Oper, Ballett oder Konzert sowie nach Themen filtern. Sämtliche Inhalte werden auf Basis des CMS Contentful sorgfältig kuratiert. Im Digitalen Fundus stehen sie kontext- und wertfrei nebeneinander und werden immer wieder neu arrangiert – die Nutzer gestalten die Dramaturgie mit jedem Klick selbst. Mit diesen Verknüpfungen vertieft der Digitale Fundus die Inhalte und macht darüber hinaus all das sichtbar, was Theater auch sein kann.

„Der Digitale Fundus ist eine neue Form der Theaterkommunikation und bildet das Herz des „Cycle of Content”. Er ist eine Art Materiallager, das zeigt, wie viel Interessantes und Beeindruckendes in unseren Theatern steckt – auch abseits der großen Bühnen und vor und nach den großen Aufführungen. Wie bei einer Zeitung gibt es regelmäßige, spartenübergreifende Redaktionssitzungen. Die Mediathek wird so zu einem lebendigen Stadtmagazin mit dem Schwerpunkt Theater”, beschreibt Johannes Erler, Geschäftsführer und Kreativdirektor vom Bureau Johannes Erler das Konzept.

„Durch die agile Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit allen Beteiligten konnten wir die Vision des Staatstheaters und das kreative Konzept von Johannes Erler schnell Wirklichkeit werden lassen,” fasst Andreas Ollmann, Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter der Ministry Group, die Zusammenarbeit zusammen.

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