Die Hamburger Ministry Group lebt das, wovon andere aktuell “nur” sprechen: New Work. Dahinter verbirgt sich beispielsweise die Annahme, dass Entscheidungen dort getroffen werden sollten, wo die Kompetenz dafür vorhanden ist. Und das ist nicht immer beim Chef.

Sogesehen besitzt die Gruppe kaum Hierarchien, zumindest keine künstlichen. Wer leistet, dessen Meinung ist gefragt. Titel dagegen sind Schall und Rauch. Das Hamburger Unternehmen bietet für New Work-Interessierte nun zum dritten Mal die Möglichkeit, sich hautnah davon zu überzeugen, wie diese Kultur am angewandten Beispiel funktionieren kann.

Es ist kein Geheimnis, dass sich immer mehr Manager fragen, wie sie ihr Unternehmen in eine digitale Zukunft führen können – manchmal auch in eine New Work-Kultur mit geringen bis keinen Hierarchien. Klar, Zettel und Schreibmaschine wurden schon vor Dekaden gegen MacBooks getauscht. Grafiktabletts ersetzen des Arters Zeichenbrett. Digitalisierung hat aber viel mehr Facetten, darunter auch die der “ständigen Erreichbarkeit” und der gewählten Arbeitskultur.

Destruktive Kultur schadet der Digitalisierung

Dass die neue und alte Arbeitswelt regelmäßig kollidieren – vor allem bei den eben genannten Aspekten der ständigen Erreichbarkeit und der Arbeitskultur – ist ein oft genannter Kritikpunkt. Mitarbeiter haben von 9 bis 18 Uhr im Büro zu sein, sie werden schließlich für ihren Hintern bezahlt. Gleichzeitig wird es gern gesehen, wenn sie abends noch ihre Mails beantworten und im Urlaub ans Handy gehen. Dies ist das Beispiel einer kulturell destruktiven Digitalisierung, die mit New Work so viel gemein hat wie Elefant mit Maus.

Es kommt darauf an, ein Umfeld des Vertrauens, der freien Zeit- und Raumeinteilung zu schaffen. Damit ist auch Home Office gemeint. Im Gegenzug, ja, dürfen die Mitarbeiter auch abends ihre Mails lesen. Aber für Ausgleich können sie selbstständig sorgen. Im Idealfall kümmern sich die Kollegen im Team darum, dass sich niemand selber ausbeutet. Dazu neigt der Mensch nämlich, auch aufgrund alteingesessener Verhaltensmuster und sozialer Erwünschtheit. Das sind jedoch alles nur Teilaspekte.

Also: Was ist New Work, wie hilft es Unternehmen und kann ich es schmerzfrei etablieren? Wie zeichnet sich richtige Transparenz aus? Wie funktioniert Karriere ohne Leiter, wie Führung ohne Pyramide?

Darauf gibt es keine schnelle Antwort, eher eine Reihe von Erfahrungswerten, ausgewählten Tipps und eine geübte Begleitung auf dem Weg zum Ziel. Als die Ministry Group den New Work Live-Tag ins Leben rief, hatte sie bereits seit einigen Jahren die New Work Future-Konferenz veranstaltet. Bei dieser geht es zwei Tage lang darum, wertvollen Input auf dem Weg in die neue Art, zu arbeiten, zu erhalten.

New Work Live geht einen Schritt weiter: Viele Teilnehmer der NWF wollten erleben, was es bedeutet, New Work zu leben. Die Ministry Group tut dies seit mehr als fünf Jahren, gilt in Kenner-Kreisen als Experte auf diesem Gebiet, weshalb die Idee des “Tages der offenen Tür” überhaupt erst aufgekommen ist.

Im Oktober findet der dritte New Work Live-Tag statt.

Office-Safari, Thesen aus mehreren Jahren Erfahrung und eine Menge Transparenz. Diese geht sogar so weit, dass alle Gäste beim Ministry-Teamfrühstück teilnehmen dürfen. Dabei sind nicht nur alle Mitarbeiter aus den fünf Tochterfirmen versammelt, essen Brötchen und trinken Kaffee. Es wird auch über sämtliche Themen in großer Runde geredet, die aktuell anstehen.

Seien es die monatlichen Umsatzzahlen, Erfolgsmeldungen und Lob – oder auch negative Aspekte. Umsatzeinbußen, direkte Kritik an Chef oder Kollegen und interne Probleme werden ebenso ungefiltert angesprochen. Gäste sehen, was es bedeutet, faires Feedback zu erteilen und anzunehmen. Es ist nicht immer alles schön in der Welt des New Work. Vielmehr bedarf es Vertrauen, einer gewissen Selbstreflektion der Mitarbeiter und den Wunsch nach stetiger Verbesserung. Das geht nicht immer ohne Debatte, dafür aber stets “Hand in Hand” und meistens ohne Bauchschmerzen.

Konkrete, realitätsnahe Fragestellungen

„Mich freut, dass viele Gäste bisher ihre eigenen, konkreten Fragestellungen mitgebracht haben“, sagt Andreas Ollmann, CXO der Ministry Group. „Daraus ergibt sich nicht nur, dass New Work Live praktische Hilfestellung leisten kann, sondern auch, dass Themen realitätsnah besprochen werden.“

Ein Beispiel sei die Einführung einer Gehaltsformel, die dafür Sorge tragen soll, dass Einkommen fair und nachvollziehbar für alle angepasst werden. Diese sei zuletzt nicht nur grob diskutiert worden à la “sollten wir sie einführen, ja oder nein?”, sondern sehr konkret in Richtung “was macht eine Gehaltsformel mit der Stimmung unter meinen Mitarbeitern – ein Jahr nach ihrer Einführung?”

Der Spagat zwischen dem Wunsch, etwas im Unternehmen zu verändern und dem Kampf gegen angestaubte Strukturen ist eine große Herausforderung. In sieben Stunden bekommen Gäste des New Work Live-Tages wertvolle Learnings mit auf den Weg. Die neue Art, zu arbeiten – in all ihren Facetten, positiv wie negativ.

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