Hamburg, 21.12.2017 – Drei Wochen lang werden alle Mitarbeiter der Hamburger Ministry Group von zu Hause aus arbeiten. Grund: Die aus mehreren Agenturen und Dienstleistern bestehende Gruppe zieht um. „Kein Problem”, sagen die Chefs. Dabei macht sich bezahlt, dass die Belegschaft seit Jahren in einer selbstbestimmten und selbstorganisierten New Work-Kultur agiert.

„Der Umzug und das kollektive Home Office beeinflusst unser Tagesgeschäft kaum”, sagt Nis Niemeier, einer der vier Geschäftsführer. „Durch unsere eigenen Collaboration Tools und die in allen Arbeitsbereichen etablierte Cloud-Infrastruktur arbeiten wir sowieso regelmäßig von überall. Die Teams haben den Umzug so geplant, dass unsere Kunden den Umzug kaum mitbekommen werden.”

Der gesamte Standortwechsel wurde von Mitarbeitern organisiert, die sich freiwillig gemeldet haben. „Unser jetziges, historisches Gebäude in Hamburgs Speicherstadt ist voller Erinnerungen in durch Eigeninitiative gestalteten Räumen. Damit die neuen Büros daran anknüpfen können, hat sich fast die Hälfte der Belegschaft daran beteiligt”, so Kristin Wallat, HR-Managerin bei Ministry. „Nur auf den Massagestuhl müssen wir jetzt wohl verzichten.”

Der Umzug aus Hamburgs Speicherstadt in den Zeughausmarkt wird voraussichtlich vom 21. Dezember bis in die zweite Januar-Woche 2018 dauern. Mehr als 50 Mitarbeiter werden während dieser Zeit ihr Eigenheim zum Büro machen. Grund für diesen ungewöhnlich langen Vorgang ist, dass sich die Mietverträge unglücklich überschneiden.

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