Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler

Hamburg, 12.01.2018 – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am 23. Januar 2018 bei der Hamburger Hacker School zu Besuch sein. Auf eigenen Wunsch integriert er die nachhaltige Initiative in seine Antrittsreise durch Deutschland. Die Hacker School hat es sich zum Ziel gesetzt, Kinder für IT zu begeistern, Geflüchtete gesellschaftlich und wirtschaftlich zu integrieren sowie mittelfristig den Fachkräftemangel im Bereich der Informationstechnik zu reduzieren.

„Es ist eine riesengroße Ehre für uns”, sagt David Cummins. Zusammen mit seinen Kollegen Andreas Ollmann und Timm Peters hat er 2014 die Hacker School gegründet. „Ich war baff, als plötzlich das Bundespräsidialamt am Telefon war und Herrn Steinmeiers Wunsch, uns zu besuchen, durchgab. Wir lieben, was wir tun – und dass wir dafür nun von allerhöchster Stelle gewertschätzt werden, spornt uns noch weiter an.”

Bundespräsident meets Hacker School

Frank-Walter Steinmeier absolviert momentan seine präsidiale Antrittsreise durch Deutschland. Dabei macht er vom 22. bis zum 23. Januar Halt in Hamburg, beispielsweise bei der Hacker School (23. Januar von 11 bis 12 Uhr im Bürogebäude der Ministry Group / Zeughausmarkt 33). Begleitet wird er von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz. Bei seiner Reise legt das deutsche Staatsoberhaupt Wert auf das Thema Integration. Deshalb wird auch die Hacker School PLUS ein Thema sein – sie ist die Erweiterung des ursprünglichen Hacker School-Konzepts und fördert die Integration von Flüchtlingen. Vor Ort werden Steinmeier und Scholz mit IT-begeisterten Kindern, Helfern und Geflüchteten sprechen.

Förderung durch die Hansestadt Hamburg

Aus dem 2016 verabschiedeten Hamburger Integrationsfonds erhält der gemeinnützige Verein i3 e.V., der hinter der Hacker School steht, circa 350.000 Euro. Für zwei Jahre werden damit – unter anderem – eine Vollzeit- und zwei Teilzeitstellen der ansonsten ehrenamtlich agierenden Hacker School finanziert.

Über die Hacker School

Die Hacker School richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen elf und 18 Jahren. Ihr Ziel ist es, den Nachwuchs bereits früh für Informationstechnik zu begeistern. Gute Noten in entsprechenden Schulfächern sind nicht vonnöten. Professionelle Programmierer und Entwickler fungieren als sogenannte Inspirer, die ihr Wissen pro bono an kleine Gruppen weitergeben.

„Informatik ist gesellschaftlich bedeutend, dennoch kommt es in der Schule oft zu kurz. Auch, weil in Deutschland ein Mangel an IT-Fachkräften herrscht. Es gibt kaum jemanden, der das unterrichten kann”, sagt Cummins, der hauptberuflich geschäftsführender Gesellschafter der Ministry Group ist. „Wir wollen da ein wenig Abhilfe schaffen.“

Mittlerweile haben die Initiatoren ein erweitertes Konzept entwickelt, welches nicht nur das Interesse an der IT steigern, sondern auch Geflüchtete mit entsprechendem Know-How wirtschaftlich und gesellschaftlich integrieren soll.

Über die Hacker School PLUS

Deshalb gründeten sie im vergangenen Jahr das Projekt Hacker School PLUS. Dieses fördert den Jobeinstieg von Geflüchteten, indem es Inspirer und Geflüchtete mit IT-Erfahrung zusammenbringt. Im Anschluss leiten sie gemeinsam einen Hacker School-Kurs.

„Auf diese Weise entstehen viele Chancen für alle Beteiligten”, sagt Andreas Ollmann, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter der Ministry Group. „Für Geflüchtete ergibt sich die Möglichkeit des interkulturellen Austauschs und eines Praktikums mit Chance auf Ausbildung oder sogar Berufseinstieg. Firmen lernen wiederum potenzielle, dringend benötigte Software-Experten kennen. Die ersten Erfolgsgeschichten sind bereits geschrieben.”


Die Hacker School wurde von Geschäftsführern der Ministry Group gegründet. Diese bündelt verschiedenste Fachkompetenzen unter einem eng vernetzten Dach. Ihre gelebte New Work-Kultur ermöglicht es Mitarbeitern, selbstbestimmt und teils während der Arbeitszeit an interessanten Projekten zu arbeiten. Die Hacker School profitiert somit von leidenschaftlichen, professionellen und ehrenamtlichen Unterstützern von Seiten der Ministry Group. Zur Gruppe gehören die Werbeagentur zwhy, das Softwarehaus Napsys, die Social Media und PR-Agentur AntTrail, die Video- und Bildproduktion 6ft Rabbit Productions sowie die Digital Motion GmbH, eine strategische Unternehmensberatung für digitale Transformation und Data Analytics.

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